Colors Of the Soul

CD Cover Colors Of the Soul

Klassisch nordindisch traditionelles Musik-System mit cross-kulturellen Aspekten - die Neubearbeitung dieses lange überlieferten Repertoires vermittelt einen eigenen Zeit- und Raumbegriff.

„Das, was die Seele färbt”, ist in etwa die Bedeutung des Ausdrucks „Raga”, der ein klassisch nordindisches Musikstück beschreibt.

„Colors of the Soul” ist ein Konzert-Mitschnitt der Veranstaltungsreihe „Musik im Museum” vom 19.11.2004 im Historischen Museum am Strom, Bingen/Rhein. Die Ragitarre (elektrische Gitarre) wurde von Gernot Blume entwickelt und für indische Musik adaptiert. Der Sitar ist das bekannteste nordindische Zupfinstrument. Ansprechend-homogene Klang-Spannungsbögen laden ein zum Abtauchen in andere musikalische Dimensionen.

Gernot Blume und Julie Spencer gehören zu den wenigen westlichen Musikern, die tiefgehenden Einblick in die Praxis der indischen Musik gewonnen haben, einer Musik, die zweifellos zu den musikalischen Hochkulturen der Welt zu zählen ist, und die in ihren modalen und rhythmischen Konzepten einzigartig ist.

Gernot Blume studierte am California Institute of the Arts in Los Angeles unter anderem auch indische Musik mit Amiya Dasgupta, einem Hauptschüler des berühmten Sitarvirtuosen Ravi Shankar. Julie Spencer studierte am CalArts während ihrer Studien in Weltmusik Tabla mit Taranath Rao und dem weltberühmten Tabla-Virtuosen Swapan Chaudhuri.

Die Stücke: Colors Of the Soul · Classical Ragas of North India

  1. Raga Puriya Kalyan (Sitar)
    Alap (nicht-rhythmische Einführung)
    Jor (mit Einsatz des Pulses, aber ohne Takt oder Metrum)
    Jhala (rhythmisch intensiver Höhepunkt)
  2. Raga Puriya Kalyan (Sitar/Tabla)
    Gat, Komposition im rhythmischen Zyklus
    Teental, 16 Schläge
  3. Raga Bageshree (Surbahar)
    Alap / Jor / Jhala
  4. Raga Jog (Raguitar/Tabla)
    Alap / Gat, Komposition im rhythmischen Zyklus
    Keherwa, 8 Schläge
  5. Raga Hansadhvani (Sitar/Tabla)
    Alap / Gat, Komposition im rhythmischen Zyklus
    Sitarkhani, 16 Schläge

Gesamtdauer: 56:45

Alle Stücke sind traditionelle nordindische Musik, arrangiert von Gernot Blume und Julie Spencer.

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