Harp Travels

CD Cover Harp Travels

Introvertiert meditative sowie ekstatisch tanzende Klangbilder für Solo Harfe kennzeichnen den globalen musikalischen Horizont von "Harp Travels". Gernot Blume entlockt der Harfe eine abwechslungsreiche und überraschende Klangvielfalt.

Nach fünfzehn Jahren in den Vereinigten Staaten, Studium der Weltmusik am California Institute of the Arts, der Musikethnologie an der University of Michigan und fünf Jahren als Assistenzprofessor am Lewis & Clark College in Portland, Oregon, kehrt Gernot Blume nach Deutschland, dem Ort seiner Herkunft, zurück. Er ist der Empfänger des Kunstförderpreises der Stadt Bingen, zahlreicher Stipendien, Preise und Aufträge für Konzertproduktionen, Kompositionen und musikwissenschaftliche Forschung. Er ist mit seiner Musik durch die USA, Deutschland, nach Japan, Norwegen, Polen und Frankreich gereist.

Mit Arrangements einiger traditioneller Melodien wie Greensleeves, Amazing Grace, Scarborough Fair, Planxty Irwin, und Auld Lang Syne, besucht Blume den angelsächsischen, amerikanischen, und keltischen Kulturkreis, während Eigenkompositionen wie Passing Clouds und Vesper an die impressionistischen Farben Claude Debussys erinnern mögen. Mit Pilgrimage und Journey greift der Künstler zu rhythmisch verzahnten, pulsierenden Texturen, die den Einflüssen des Minimalismus Rechnung tragen. Die Kompositionen Southern Sun und Distant Destinations erforschen das Ausdruckspotential nicht-abendländischer Tonleitern. 

Der Multiinstrumentalist Gernot Blume kam über das keltische Folk Revival der 70er und 80er Jahre zur Harfe.

Er spielt eine Silmaril Harfe des renommierten deutschen Harfenbauers Frank Sievert (www.sievert-harps.de).